YOGA zwischen den Jahren

Wir beschäftigen uns praktisch mit den mittleren fünf /von acht Angas („Gliedern“) des Yogas nach Patanjali. Dem Leitfaden des Yogas, der Bestandteil aller Yogatraditionen ist.

TagZeitSchwehrpunkt  Anga
Do. 27.18:30-20:00Asana
Fr. 28.18:00-20:30Pranajama
Sa. 29.15:00-16:30Pratyahara
So. 30.10:00-12:00Dharana & Dhyana

Die Praxis ist aufeinander aufbauend und somit wird empfohlen, den gesamten Worshop zu belegen. Einzelteilnahmen sind nur an den Tagen Do.-Fr. möglich.  (Da die Teilnehmer*innenzahlauf 10 begrenzt ist, werden Gesamtbuchungen bevorzugt.)

Der Gesamtpreis ist       50,-€
Einzelteilnahme            15,- €

Yoga zum Genießen

für Menschen unseres Alltags und unserer Lebensumstände,
zum Erhalt der Gesundheit von Körper, Geist und Seele.

Das üben von Yoga muss alltagstauglich sein!

Es berücksichtigt persönliche Neigungen und Bedürfnisse, ohne Einschränkung. Es braucht keine besondere Voraussetzung oder Lebensweise und muss sich ohne Überwindung in den Alltag integrieren.
Die Übungen sollten angenehme Herausforderungen stellen, auf die ich mich im Voraus freue und anschließend gut fühle. Nur so habe ich Lust daran die Yogapraxis kontinuierlich fortzusetzen und mich zu entwickeln. Dann brauche ich auf die ersten Wirkungen nicht lange warten: Ein besseres Körpergefühl und innere Ruhe stellen sich mehr und mehr ein. Ich kann mich müheloser konzentrieren und das in allen möglichen Situationen und Tätigkeiten. vairagya

Nicht jedes Yoga ist für jeden geeignet!

Yogapraxis muss angemessen sein. Das heißt, die Auswahl der Übungen und wie intensiv ich mich damit befasse, trägt entscheidend zur optimalen Wirkung bei. Es geht also auch hier wie im Alltag darum das richtige Maß zu finden.
Ein zu viel, wie etwa zu ehrgeiziges Üben in (noch) zu anspruchsvollen Übungen und auch noch im Wettbewerb mit anderen Kursteilnehmern, birgt beträchtliches Gesundheitsrisiko. Im Übrigen verliert man irgendwann die Lust daran, wenn der Erfolg sich nicht erwartungsgemäß einstellt.
Wenn ich allerdings Spaß daran habe, meinen Körper mit großer Achtsamkeit, zum Beispiel für den Kopfstand über einen längeren Zeitraum vorzubereiten, dann kann ich vielleicht mal in dieser Haltung mit Blick auf das Meer die wunderbare Erfahrung machen, die Welt auf den Kopf zu stellen.
Ganz ohne andere beeindrucken zu wollen, sondern nur weil ich es genießen kann!

Mit zu wenig werden sich die möglichen Wirkungen nicht einstellen. Das gilt vor allem für unregelmäßiges Üben.

Frieden

Liebe Teilnehmer, liebe Yogaübende, liebe Freunde
und Unterstützer!

Aus der Sicht meiner Arbeit, Yoga den Menschen näher zu bringen, verständlich und nützlich zu machen, war das vergangene ein sehr gutes Jahr. Ich durfte beobachten und teilhaben, an bedeutenden Schritten vieler Teilnehmer. Manchen ist es selbst bewusst geworden, manchen bliebt es gerade noch verborgen. Einige sind froh, dass körperliche Beschwerden nachgelassen haben, andere mußten durch die Phasen, in der sich für eine Zeit lang die Probleme verstärkten. Allen gemeinsam aber ist die Zuversicht und vielleicht sogar schon die Überzeugung, dass Yogaüben etwas Gutes bewirkt: körperlich und auch mental.

Angesichts der Zeichen dieser Zeit möchte ich noch einen weiteren Aspekt / Effekt von Yoga anführen:

Yoga schafft Frieden !

Zum einen dadurch, dass Gewaltlosigkeit ahimsa eine Yogadisziplin ist.
Im bedeutenden Yoga-Leitfaden des philosophischen Weges heißt es bei Patanjali dazu:

„In der Nähe eines Menschen, der Meisterschaft in ahimsa erlangt hat, wird Feindseligkeit nicht gedeihen.“ (Sutra 2.35)

Und ein großer Yogalehrer dieser Zeit, R. Sriram, erläutert dazu:

„Um denjenigen, der in aller Konsequenz Aggressivität vermeidet, bildet sich eine Insel der Friedfertigkeit.“

Zum anderen schaff der Yogi Frieden durch angemessenes Üben, für ein besseres Verständnis von sich selbst und damit auch für andere.
Es braucht also wie so oft keiner großen Worte, sondern nur Handeln aus Herzensüberzeugung.

In diesem Sinne, lasst uns auch im kommenden Jahr das Üben für Körper und Geist fortsetzen. UND wir lenken dabei unsere Aufmerksamkeit auch auf Frieden:
Wie fühlt er sich an mit der Einatmung, wie mit der Ausatmung?   😉

Ich bedanke mich für die wundervollen Erfahrungen mit Euch.

Namsté,
Tom